Modekonsum - Was wir tun können

 

Nimm Dir doch gerne mal die 10 Minuten und lass Dir eine kleine Hilfestellung zu nachhaltigem Modekonsum geben.
Es ist wirklich nicht schwierig und spart Dir auf lange Sicht viel Ärger und unnötig ausgegebenes Geld.

Stell Dir künftig einfach folgende Fragen bevor Du shoppen gehst und womöglich den Angeboten der Fast Fashion Industrie aufläufst:

 
 
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Was genau ist mein Stil und wer bin ich ?

Es klingt total banal, aber so banal ist es nicht. Viele kaufen heutzutage Dinge, weil sie angeboten werden und an anderen gut aussehen.
Werde Dir erstmal klar was genau dein Stil ist und was Du wirklich trägst.
So vermeidest Du schon mal Teile im Kleiderschrank, die Du zwar schön findest, aber nicht trägst.
Du trägst sie nicht, weil es einfach nicht DU bist.
Wusstest Du, dass die meisten Leute nur 20 - 30% ihres vollen Kleiderschranks tragen?

 


Brauch ich das teil wirklich?

Eigentlich ist das schon die wichtigste Frage. Brauch man ein Teil wirklich? 

  • Findest Du es schön, weil Du es an anderen gesehen hast? 
     
  • Hast Du im Alltag tatsächlich Verwendung dafür? 
    Damit ist gemeint, fallen Dir sofort andere Kombinationen mit Stücken, die Du bereits in deinem Kleiderschrank hast, ein? 
     
  • Wenn ja wo, wann, wie oft?
    Zu welchem Zwecke brauchst Du am meisten Kleidung? (Büroalltag, Ausgehen, Sport, Freizeit).
     
  • Kannst Du Dir für einen bestimmten Anlass vielleicht auch Kleidung leihen?.
 


Fang an Fair einzukaufen 

Wenn Du Dir die oberen Fragen schon gestellt hat, dann kaufst Du wahrscheinlich schon weniger ein.
Es ist zumindest meine persönliche Erfahrung. Inzwischen kaufe ich nur noch fair und nachhaltig produzierte Kleidung und Accessoires.
Es gibt mittlerweile sehr viele Eco-Labels, so dass für jeden Typ, Stil und Anlass etwas dabei ist.

 

Kleidertauschpartys  

Es muss auch nicht immer gleich etwas gekauft werden. In vielen Städten gibt es regelmäßig Kleidertauschpartys.
Sollte es in deiner Stadt nicht der Fall sein, dann veranstalte doch mit Deinen Freundinnen und Bekannten eine Kleidertanuschparty.
Habt einen netten Abend und tauscht Euch aus ;)

 
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SECOND HAND  

Für viele klingt Second Hand erstmal abschreckend. Ich verstehe nicht warum. 
Kleidung kann man waschen und Schuhe desinfizieren. Wo ist das dann noch eklig?

Second Hand Länden finden man in jeder Stadt. Oft haben sie auch nicht mehr den "SecondHandMuff".
In Hamburg kann ich Dir Pick & Weight am Neuen Pferdemarkt empfehlen und die Marktstraße, wo es viele solcher Läden gibt.
Bei Vintage & Rags (Kurze Mühren 6 - in der Nähe des Hauptbahnhofs) kann man schöne Teile finden.

Irgendwie individueller als Fast Fashion, oder?

 

NIcht Falsch Verstehen! 

Solltest Du nun auch voll dabei sein und fortan nur noch fair und nachhaltige Mode konsumieren, dann ist es dennoch völlig okay, 
wenn Du weiterhin Deine Nikes trägst, die Du schon seit Jahren hast.
Auch wenn diese wahrscheinlich nicht besonders fair und nachhaltig produziert wurden.
Es ist ganz und gar nicht nachhaltig solche Teile zu entsorgen. Eigentlich klar ;) 

 

Und was meinst Du? Klingt es sinnvoll und einfach?