Nachhaltigkeit auch für Dich selbst

 
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Nachhaltigkeit in deinem Alltag bedeutet nicht nur andere Ressourcen schonen, sondern auch deine

Heute möchte ich ein ganz wichtiges Thema ansprechen - die Nachhaltigkeit für Dich selbst. 
Wir versuchen uns bewusster zu ernähren und wollen Ressourcen schonen, aber was ist mit unseren eigenen Ressourcen?
Ist unser Leben vielleicht etwas erfüllter, wenn wir uns selbst auch mal schonen und zurücknehmen?
Hierzu möchte ich Dir heute ein paar Ansätze geben.

Wenn Du nicht lesen magst, kannst Du diese Folge auch als Podcast hören oder Dir für später pinnen.

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Wer diesem Blog folgt, wird wohl wahrgenommen haben, dass hier länger keine Beiträge veröffentlicht wurden. Der Instagram-Account wurde gerade noch so gepflegt, indem ich tatsächlich jeden Tag ein Bild hochgeladen habe.
Auf Instagram sieht immer alles toll aus. Es geht mir gut #ILOVEMYLIFE .

Ganz so war es in letzter Zeit bei mir leider nicht. 
Die Familie traf ein sehr trauriger Schicksalsschlag, so dass wir einen lieben Menschen viel zu früh verloren.
Bitte hab Verständnis, dass ich hier jetzt nicht weiter ins Detail gehen möchte.

Alles in Allem war dieser Anlass und auch andere Erfahrungen, die ich im Laufe der letzten Jahre gemacht habe, ausschlaggebend dafür, gewisse Dinge und Verhaltensmuster zu ändern beziehungsweise sukzessive zu überdenken.
Seitdem kann ich sagen, dass ich wesentlich entspannter durchs Leben gehe, was mir selbiges sehr erleichtert.

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An dieser Erfahrung möchte ich Dich gerne teilhaben lassen. Denn ich selbst war früher ein Mensch, der sich schnell aufregte, vieles sehr persönlich nahm und daher viel grübelte. Heute weiß ich, gewisse Dinge sind es wirklich nicht wert!
 

Sind mache Dinge es wirklich wert sich aufzuregen?

Ich weiß gar nicht warum, aber ich habe mich früher immer darüber aufgeregt, dass manche Leute einfach auf dem Fußweg fahren, nur weil die Straße durch das Kopfsteinpflaster unangenehmer zu fahren ist. Wenn ich mich an die "Regeln" halte, dann sollen andere das doch auch tun.
Heute sage ich mir: "Ey komm, solange sie Dich nicht behindern, sollen sie doch machen was sie wollen. Das Kopfsteinpflaster ist echt mies zum Fahren."
Die Liste mit Dingen, über die ich mich aufgeregt oder vielleicht auch nur echauffiert habe könnte ich noch um Einiges ergänzen. 

Hinterfrage Dich ernsthaft mal, welche Dinge es wirklich wert sind und warum genau stört einen etwas?
Kann man es ändern oder sollte man vielleicht doch lieber seine Einstellung dazu ändern?

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Nimm gewissen Dinge nicht persönlich

Manche Dinge werden gesagt, aber anders gemeint, als sie ankommen. Das liegt unter anderem daran, dass manche vielleicht vielleicht nicht die selbe Sprache sprechen oder zu viel in gewissen Situationen reininterpretiert wird.
So entstehen Missverständnisse, Unmut und vielleicht auch Traurigkeit.

Sei entspannt und gehe immer vom Positiven aus solange es nicht offensichtlich oder direkt kommuniziert wurde.

Sollte Dich doch mal jemand angreifen, dann mach Dir klar wer diese Person genau ist und ob der Vorwurf wirklich berechtigt ist. Dann kannst Du ganz einfach und selbstbewusst darauf pfeifen und musst diese unnötigen Gedanken nicht mit Dir rumschleppen. 

Beispiel: Beim Bäcker drängelt sich jemand vor Dich und pöbelt Dich dann an, wenn Du zuerst bedient wirst. Lass ihn/sie!
Erstens ist er nicht im Recht und zweitens ist das ohnehin egal. Du siehst diese Person nie wieder und wer pöbelt anstatt sich normal zu äußern ist ohnehin irgendwie mit sich selbst unzufrieden. Es ist ja auch leicht seinen Unmut dann an Anderen (Fremden auszulassen) :-) 

 
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Akzeptiere Umstände und Menschen wie sie sind

Eine ganz wichtige Erkenntnis! Du kannst Menschen nicht ändern oder ihnen etwas aufzwingen. 

Lerne damit umzugehen und es für Dich zu werten. Du musst damit klarkommen! 

Angenommen Du hast einen Kollegen, der Dich mit seiner Art manchmal einfach zur Weißglut bringt. Akzeptiere ihn wie er ist und lerne damit umzugehen. Nimm gewisse Aussagen nicht persönlich und wenn doch etwas persönlich gemeint wurde, dann zieh deine "Egaljacke" an. Bleib stets sachlich und freundlich. Du wirst sehen es läuft. Auch sowas ist es einfach nicht wert sich aufzuregen.

 

Akzeptiere Dich und Deine Schwächen und lerne Dich zu lieben

Das klingt jetzt so nach Selflove und Bodypositivity, aber soll so krass nicht in diese Richtung gehen.
Wichtig ist einfach sich und seine Schwächen zu kennen. Selbstreflexion ist schwierig aber wichtig. Versuche darauf zu achten, wie Du anderen gegenübertrittst. Akzeptiere wie Du bist und versuche Dich zu mögen. Kannst Du gewissen Eigenschaften gar nicht leiden, dann ist Selbstreflexion ein wichtiger Schritt, um diese peu à peu zu ändern.
Jeder Mensch kann sich ändern unabhängig vom Alter. 
 

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Versuche jeden Tag eine bessere Version deiner selbst zu sein.

Das klingt total abgedroschen, aber ist gar nicht so unwichtig. Bist Du jeden Tag mit Dir und deinem Verhalten zufrieden, bist Du automatisch mit Dir im Reinen. Du kannst dann stolz auf Dich sein und das tut Dir gut.

Diesen Spruch habe ich neulich wieder bei Bina vom Blog stryleTZ auf Instagram gelesen. Man muss es sich immer wieder sagen, aber es hilft.  
 

Nobody is perfect!

Bitte versteh mich nicht falsch, es gibt und wird immer mal Situationen geben, in denen man diese "Leitsätze" nicht befolgt. Es ist auch nicht schlimm. Dafür sind wir Menschen, aber es ist dann wichtig sich diese Sätze immer wieder bewusst zu machen und sich darauf zurück zu besinnen. Kannst Du Dich ernsthaft reflektieren, bist Du schon einen riesen Schritt in die richtige Richtung gegangen.


Ich hoffe es konnten Dir in diesem Post ein paar interessante Anregungen gegeben werden. Wenn ja, dann erzähl gerne Deinen Freunden von diesem Blog bzw. Beitrag und teile ihn gerne.

Vielleicht magst Du ja auch mal dem Podcast lauschen.