Tipps für einen nachhaltigen Modekonsum

 
 c by Victor Garcia

c by Victor Garcia

Möchtest Du wissen wie Du es schaffst, dass Du nur WOW-Teile in Deinem Kleiderschrank hast?
Dass Du immer etwas anzuziehen findest?
Du nur noch stylish und zwar in Deinem eigenen Stil authentisch unterwegs bist?
 

Dann nimm die kurz die Zeit und lass mich Dir eine kleine Hilfestellung zu einem nachhaltigeren Modekonsum geben.
Du wirst sehen es echt eigentlich recht simpel.

 

Phänomen Voller Kleiderschrank

Wusstest Du, dass von einem überfüllten Kleiderschrank maximal 20-30% getragen werden?
Das liegt zum einen daran, dass sich viele Menschen nicht bewusst sind, was wirklich zu ihrem Stil passt.
Viele Dinge werden gekauft, weil sie derzeit im Trend sind. 
Oft ist es so, dass einem an anderen etwas richtig gut gefällt, so dass man es auch haben möchte.
Man kauft es und merkt später doch, dass es irgendwie nicht aussieht.

Demzufolge haben viele unter den Sachen, die sie wirklich gerne tragen, auch viele Stücke, die zwar gefallen, aber nicht getragen werden.

 
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So findest Du Deinen Stil - WER BIST DU?

Mach Dir bewusst, was Du wirklich gerne trägst. Jetzt kommen wir zu einem kleinen Selbstexperiment, was mir sehr geholfen hat. Mir ist klar geworden wer ich bin und worin ich mich wohl fühle.  Es ist super simpel! 

 

  • Mach einfach zwei Wochen lang jeden Tag ein Foto von deinem Outfit.
    (Lege auf deinem Handy einen Ordner an und speichere sie dort ab - es leben die Smartphones :-)  )
     
  • Notiere wann Du was getragen hast und wie wohl Du Dich auf einer Skala von 1-10 damit fühlst.
     
  • Stöbere in Magazinen, Blogs oder auf Pinterest nach Styles, die Dir richtig gut gefallen
    (Ich persönlich habe Pinterest genutzt und eine entsprechende Pinnwand angelegt)
     
  • Guck Dir nach den zwei Wochen Deine Styles nochmal an:
     
    • Wie gefallen Sie Dir jetzt? 
    • Was trägst Du häufig? (Farben, Schnitten, Kleidungsstücke)
    • Zu welchem Anlass bist Du meist gekleidet?
    • Worin hast Du Dich am wohlsten gefühlt?
    • Findest Du Parallelen zu den gesammelten Inspirationen aus Magazinen, Blogs oder Pinterest?
 

Jetzt müsstest Du eigentlich schon merken welchen Farben, Schnitte und Kleidungsstücke Du wirklich gerne, häufig und selbstbewusst trägst.

 
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Werde Altlasten los

Ein übersichtlicher und geordneter Kleiderschrank macht Spaß, denn jetzt findest Du schnell Deine Outfits.
Nun hast Du Dir bewusst gemacht, welche Teile in deinem Schrank Du wirklich trägst.
Jetzt kannst Du langsam anfangen auszumisten. Bitte nicht wegschmeißen!
Es gibt verschiedene Möglichkeiten: 

  • Spenden
  • Verkaufen (Flohmarkt, Second Hand oder div. Online Plattformen)
  • Kleidertauschparty
  • Upcycling
     

Nimm Dir für das Ausmisten Zeit

Es gibt Teile, an denen man emotional hängt. Es ist okay, wenn sie bleiben.
Bei eigen Teilen wirst Du vielleicht zweifeln, ob Du sie wirklich nicht mehr haben willst. Probiere Kombinationen mit diesen Teilen aus und überlege Dir dann ob Du sie noch behalten möchtest. Lass auch diese noch ruhig in einer bestimmten Ecke im Schrank hängen. Merkst Du nach einiger Zeit, dass Du sie wirklich nicht trägst, dann können sie auch weg.

 
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Nachhaltiger Modekonsum!

Das war schon mal der erste und wichtigste Schritt. Glückwunsch! Nun bist Du stilsicher!

Für den ersten Teil musste ich tatsächlich etwas präziser sein, da dies die Grundlage ist.
Nun bekommst Du aber ganz schnell die Tipps für einen nachhaltigen Modekonsum:

 

BRauchst Du wirklich ein neues Teil?

  • Passt es zu Dir?  
     
  • Hast Du etwas ähnliches schon im Schrank? 
     
  • Hast Du im Alltag tatsächlich Verwendung dafür? 
    Damit ist gemeint, ob Dir sofort andere Kombinationen mit Stücken, die Du bereits in deinem Kleiderschrank hast, einfallen.
     
  • Wenn ja wo, wann, wie oft?
    Zu welchem Zwecke brauchst Du am meisten Kleidung? (Büroalltag, Ausgehen, Sport, Freizeit).
     
  • Kannst Du Dir für einen bestimmten Anlass vielleicht auch Kleidung leihen?.
 
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FANG AN FAIR EINZUKAUFEN 

Wenn Du Dir die oberen Fragen schon gestellt hat, dann kaufst Du wahrscheinlich schon weniger ein.
Es ist zumindest meine persönliche Erfahrung. 

Inzwischen kaufe ich nur noch fair und nachhaltig produzierte Kleidung und Accessoires. Es gibt mittlerweile sehr viele Eco-Labels, so dass für jeden Typ, Stil und Anlass etwas dabei ist.
Eine kleine Übersicht an Inspirationen und Labels habe ich auch schon für Dich zusammengestellt.

Achte auch auf die Materialien!

 
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KLEIDERTAUSCHPARTYS  

Es muss auch nicht immer gleich etwas gekauft werden. In vielen Städten gibt es regelmäßig Kleidertauschpartys.
Sollte es in deiner Stadt nicht der Fall sein, dann veranstalte doch mit Deinen Freundinnen und Bekannten eine Kleidertanuschparty.
Habt einen netten Abend und tauscht Euch aus ;)
 

SECOND HAND  

Für viele klingt Second Hand erstmal abschreckend. Ich verstehe nicht warum. 
Kleidung kann man waschen und Schuhe desinfizieren. Wo ist das dann noch eklig?

Second Hand Länden finden man in jeder Stadt. Oft haben sie auch nicht mehr den "SecondHandMuff".
In Hamburg kann ich Dir Pick & Weight am Neuen Pferdemarkt empfehlen und die Marktstraße, wo es viele solcher Läden gibt.
Bei Vintage & Rags (Kurze Mühren 6 - in der Nähe des Hauptbahnhofs) kann man schöne Teile finden.

Irgendwie individueller als Fast Fashion, oder?

 
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NICHT FALSCH VERSTEHEN! 

Solltest Du nun auch voll dabei sein und fortan nur noch fair und nachhaltige Mode konsumieren, dann ist es dennoch völlig okay, wenn Du weiterhin Deine Nikes trägst, die Du schon seit Jahren hast.
Auch wenn diese wahrscheinlich nicht besonders fair und nachhaltig produziert wurden.
Es ist ganz und gar nicht nachhaltig solche Teile zu entsorgen. Eigentlich klar ;) 
 

Und was meinst Du? Klingt es sinnvoll und einfach? 

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